Züge und Gleise

Seit Tausenden von Jahren fahren wir mit unserem Zug immer auf dem gleichen Gleis. Als Zugfahrer haben wir nichts zu tun, denn unser Autopilot, das Unterbewusstsein, macht alles.

Diese Website ist ein Schild. Es besagt, in der Nähe gibt es ein anderes Gleis, das ins unbekannte Bekannte führt.

Was werden Sie tun? Schalten Sie den Autopiloten aus und übernehmen selbst die Führung? Fangen Sie zu bremsen an, um das andere Gleis zu nehmen? Vielleicht bleiben Sie gar stehen, denn wer weiß, wie steil die Kurve ist?

Sie haben die Bremse schon gezogen und spüren Ihre Angst deutlich: "Tu es nicht! Du weißt nicht, was Dich erwartet!"

Biegen Sie ab oder wählen Sie den wohlbekannten Weg?

Als Kind habe ich einen Film gesehen.
Ein Zauberer sagte darin:
“Nur die Mutigen erlauben sich zu lieben. Nur die Mutigen und Neugierigen werden Ihren Weg finden.”

 

Magnetismus und der Kompass

Wir leben in einem Wunderland. Wunder passieren überall. Wunder des Lebens! Aber wir sehen sie nicht. Wir nehmen alles wie selbstverständlich und stellen keine Fragen. Und wenn unser Intellekt keine Antwort findet, vergessen wir sehr schnell, dass es Wunder gibt!. Das ist wie ein traumatisches Erlebnis, das durch unsere lebenserhaltenden Mechanismen sehr schnell verdrängt wird, damit wir weiter leben können. Aber zu verdrängen bedeutet nicht zu vergessen. Das Ereignis wirkt auf uns auf verschiedene Weise. Wenn wir Glück haben, wird es uns irgendwann bewusst. Dadurch können wir unser Leben besser verstehen und sogar einiges ändern. Wenn nicht, leben wir weiter in unserem Chaos.

Ein Beispiel aus meinem Leben: Ich war 9-10 Jahre alt, als ich entdeckt habe, dass der Kompass in meinen Händen nicht funktionierte. Als Schüler haben wir immer Kriegsspiele gespielt und in sehr dichten, wilden Wäldern gelebt. Es war lebenswichtig, sich orientieren zu können.

Ich habe den nicht funktionierenden Kompass noch. Er ist mir wieder in die Hände gefallen. Dann habe ich es 5 Jahre erfolgreich wieder verdrängt. Doch durch zwei voneinander unabhängige Telefonate mit zwei mir unbekannten Männern innerhalb von einer Woche wurde ich wieder an den Kompass und meine Kraft erinnert. Langsam begriff ich, dass verdrängen nicht mehr funktionierte — die Zeit war gekommen.

Wann immer ich einen Kompass in die Hand nahm, spielte er verrückt. Irgendwann zeigte er dann endlich nach Norden, doch beim geringsten Versuch, mich umzudrehen, sprang die Nadel wieder um 180 Grad zurück. Und wenn sie sich irgendwann beruhigte, schaute oder ging ich in eine ganz andere Richtung. So war es auch mit den Koordinaten. Ich konnte sie einfach nicht finden!

Keiner von uns, weder die Lehrer noch ich, wären je auf die Idee gekommen, dass es an meinem Magnetfeld gelegen haben könnte. Es lag nahe, anzunehmen, ich sei zu dumm, zu verstehen, wie ein Kompass funktioniert. Zum Glück hat das nie jemand zu mir gesagt, für die Anderen war ich halt die ‘mit der kleinen Macke‘. Ansonsten gehörte ich zu den Besten. Jetzt kann ich erklären, wie diese Fähigkeit mein Leben beeinflusst hat.

Bis vor kurzem habe ich immer gesagt, ich könne mich nicht orientieren. Gemeint habe ich nur die Koordinaten, aber diese Aussage hat sich auf mein ganzes Leben ausgewirkt: was wir sagen — so leben wir! Tatsächlich konnte ich mich sehr gut orientieren. Meine ausgeprägte Intuition hat mich immer geführt, nur mein Intellekt sagte mir: “Du kannst es nicht”. Ich traute mir keine Führungsqualitäten zu, war aber immer als Führungskraft beschäftigt. So entstehen Konflikte, die uns sehr verwirren: auf der einen Seite der Gedanke, ich könne alleine nichts erreichen und bräuchte Führung von jemandem, der sich orientieren kann, und auf der anderen Seite die Tatsache, dass ich immer anders gelebt habe. Kein anderer Mensch konnte mein Leben bestimmen. Und innerhalb dieses Konflikts bin ich immer meinen eigenen Weg gegangen und habe meine Ziele erreicht.

Haben Sie auch solche Aussagen in Ihrem Kopf, die sich auf Ihr ganzes Leben auswirken?

Mein Magnetismus hatte auch zur Folge, dass alle technischen und mechanischen Vorrichtungen, die mit Elektromagnetismus arbeiteten, für mich nicht nutzbar waren, weil es immer Wellensalat gab und Computer abstürzten, wenn ich in die Nähe kam. Das einzige, was mir übrig blieb, war die Arbeit mit Pflanzen und Tieren. Wir haben uns gut verstanden. Als Haustiere hatte ich Halbwölfe. Meine Pflanzen wuchsen und gediehen in Gewächshäusern fast ohne Licht bei Temperaturen nahe am Gefrierpunkt und beschenkten mich mit reicher Ernte.

Doch trotz des Chaos’, das mein Magnetismus in meinem Leben angerichtet hat, gibt es nichts, was nur negativ ist. Im Universum herrscht Harmonie! Was wäre aus mir geworden, wenn meine Kraft früher in der Sowjetunion entdeckt worden wäre? Wäre ich vielleicht schon in einem Labor verrottet oder als Geheimwaffe eingesetzt worden? Jetzt kann ich für mich selbst entscheiden, wie ich mit meiner Kraft umgehe, hier in Deutschland, wo ich mich beschützt fühle. Ich bin der Höheren Macht sehr dankbar, dass ich überlebt habe und sie auf mich aufgepasst hat.

 

Koordinaten und Magnetfelder

Wie kann ich Ihnen behilflich sein?

Ein Baby wird geboren. Es wird von Menschen groß gezogen und so fängt es an, aus einem unbekannten Wesen ein Mensch zu werden. Es wird an das elterliche und an das kollektive Bewusstsein angeschlossen. Langsam, aber sicher wird dadurch aus ihm eine Marionette, die das eigene wahre Wesen so verdrängt hat, dass sie sich nicht mehr an sich selber erinnern kann. Doch ganz tief im Herzen, in der Seele, im Geist, in jeder Zelle, trägt jeder Mensch noch die Information in sich und auch den Weg, der sie nach Hause führt.

Und noch dazu befinden wir uns im Magnetfeld der Erde, in ihrem Koordinatensystem. Wir haben keinen Raum, in dem wir uns frei bewegen können.

Jeder von uns hat ein eigenes Magnetfeld — vom kleinsten Atom bis zum größten, unser physischer, aber auch die energetischen Körper, alle sind auf das Erdmagnetfeld gerichtet.

Was passiert mit einem Feld, wenn es plötzlich in einem anderen Feld ist? Es richtet sich entsprechend auf das andere Feld aus. EIN ANDERES GLEIS, das für jeden ganz persönlich ist, Ihre einzigartige Persönlichkeit.

 

Realitäten

Wovor haben Sie Angst? Vor mir? Vor sich selber? Haben Sie Angst vor dem Unbekannten?

Normalerweise sehen wir nicht nur unsere Schattenseite, sondern auch unsere Stärke, Fähigkeiten, Intellekt, Schönheit, Körper. Wir Menschen haben alles in uns, ob wir es wollen oder nicht. In einer angemessenen Menge dient uns alles.

Wir sind eine Spiegelung unserer Welt. Wenn wir uns ändern, ändert sich auch die Welt?

Die globale Aufgabe, die Menschheit und unseren Planeten zu retten, ist nur möglich, wenn wir uns selbst retten.

Jeder Mensch und seine Wirkung auf die Realität ist mit einem Stein vergleichbar, der ins Wasser geworfen wird und auf der Oberfläche unendliche Kreise bildet.

Durch Selbsterkennnis und Loslassen ändern wir unsere Realität. Und jeder, mit dem wir Kontakt haben und auch die jeweilige Situation, in der wir uns befinden, ändert sich automatisch mit.

 

Das Licht und der Mensch

Wir wollen Licht sein. Wir gehen zur Lichtquelle, stehen im Licht, tragen das Licht in uns oder bringen es zu den Menschen. Wir heilen mit Licht. Wir suchen Gott in uns, wollen Götter sein!

Ist das überhaupt möglich? Nein, das ist es nicht! Dafür sorgt unser Reptiliengehirn, das für unsere Lebenserhaltung zuständig ist. Unser Unterbewusstsein verbindet das Wort “Licht” mit der Sonne. In der heutigen Zeit aktiviert es die Angst vor Radioaktivität und Hautkrebs. In früheren Zeiten wurden Hitze, Verbrennungen, Verdursten und ein qualvoller Tod mit der Sonne verbunden. Die Sonne wird auch in Verbindung mit Gott gebracht, dem Allmächtigen, der uns bestraft. Unser Reptiliengehirn passt auf, dass wir nicht zu nah ans Licht kommen. Unser Schutzmechanismus — Angst — wird angeschaltet: verstecken, anpassen, weglaufen, eingreifen, um den Weg zur Rettung zu sichern.

Vielleicht “verbrennen” sich die Talente, die im Rampenlicht stehen, deswegen so schnell, weil sie sich nicht verstecken können, außer durch Suizid, die Flucht in Drogen oder in Alkohol?

Um Gott oder Licht zu sein, braucht man die Fähigkeit, jede Information in unserer DNA zu löschen. Können Sie das? Ich nicht. Vielleicht später einmal.

Dies ist ein Weg, der uns in eine Sackgasse führt. Nehmen wir lieber den anderen: machen wir uns auf die Suche nach uns selbst, nach uns Menschen, den Einwohnern auf unserem wunderschönen Planeten.

Den Menschen haben wir in uns und vor ihm haben wir keine Angst.
Da ist unser zu Hause.